Weg aus der Krise

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In einer Zahlungsstockung erhöht sich die Komplexität enorm. Unternehmer weichen anfangs aus in die Heldenreise einzutreten. Es gibt immer mehrere Wege! Jedoch: Selbst Verurteilung raubt Energie! Die Liquidität nach der Entschuldung und den Plan der Sanierung erstellen! Ursachen berichtigen, man kann Leid als Wirkung nicht nachhaltig mit Lustigkeiten oder Flucht kompensieren!

Die Arbeit von ReSTART ist mit einem ganzheitlichen Mediziner zu vergleichen, der sich nicht bloß von der Symptombekämpfung leiten lässt, sondern nach den tieferen Ursachen und Umständen sucht, damit die vorhandene - disharmonische - Situation auf allen Ebenen geregelt werden kann. Eine Art "Komplementärmedizin" in der Unternehmenssanierung. Das die Sichtweise die Umstände gestaltet, im Quantenfeld sind viele Optionen offen, jenseits des Dualitätsglauben. Glauben nicht was in der Steuer-Bilanz steht und prüfe selbst, wie sich Wege gestalten lassen. Man muss an die Wurzeln gehen. Nicht Vertagen: Krise als Chanze zum Aufwachen, statt zu verzweifeln.

Drei Wege aus der Lähmung zu entkommen:
a) Man ändert die außeren Umstände und Bedingungen (keine Konfliktumleitung)
b) Man ändert sich selbst mit Anforderungen und Erwartungen
c) Man geht in eine höhere Bewustheitsebene und siht sich die Optionen von außen an. (Unsere Begleiterfuntion)

Hauptsätze der Unternehmenssanierung:
a) Zahlungsnotstand ist ein Liquiditätsproblem, kein Rechtsproblem oder Steuerproblem
b) Saniert ist ein Unternehmen, wenn es nach der Entschuldung wieder liquide ist und mehr einnimmt als ausgibt.
c) Die Potentiale der Liquidität erkennen, gilt als Schlüssel zur Strategie!

Besonders, wenn die Banken weitere Überziehungen gestoppt haben oder sogar die offenen Kredite fällig stellen, eine Zahlungsstockung bzw. eine Zahlungsunfähigkeit droht, oder die Insolvenzverfahren unvermeidbar erscheint...

5 Punkte die Geschäftsführer in der Krise beachten sollen um in keine Haftungen oder strafrechtliche Verstrickung zu geraten:

* Sanierungsplan erstellen, Planbilabnz nach Entschuldung, bei knappe Frist, 60 Tage (§ 69 Abs.2 IO, Bei Katastrophen 120Tage)
* Gläubigerinteressen beachten, strikte Gleichbehandlung, keine Verletzung von Gläubigerinteressen die hinterher das Geschehen lähmenb könnten.
* freies Vermögen aufspüren und berechnen, Informationsvorsprung zum agieren, statt reagieren
+ Tüchtige Mitarbeiter zu behalten, in Projekte einbinden damit sie Hoffnung schöpfen, die Bewusstheit stärken, 
* Geordnete Sanierungsabwicklung und wegen Nachfolgerhaftung die Schrittfolge beachten!

Insolvenz ist kein Rechtsproblem oder Steuerproblem, gute Sanierer agfieren wie Projektmanager und führen Unternehmer vor Ort an der Hand, sonst sind die Risiken sehr hoch.

Zu dem finanziellen Desaster kommt oft der enorme psychische Druck, der sich natürlich auch im privaten Leben niederschlägt und nicht selten gesundheitliche Folgen mit sich bringt oder familiäre Probleme verursacht. Siehe Polyvagal-Modell der derei Aggregatzustände der Psyche. Angst bei Prof G. Hüther Neurobiologe im Hörbuch gut erklärt.

Nur bedarf es seitens des Unternehmers der Bereitschaft, seine bisherige Denk- und Handlungsweise mit einem Experten der Sanierung die Prioritäten abzugleichen.

Nimmt die Krise als Abenteuer sagt. Bertrand Piccard "Die Flughöhe ändern." Die Blockaden sitzen jedoch im Kopf: Konditionierung, Erwartung, Bedeutung von Zahlungsstockung. Entweder Verzweiflung oder Aufwachen, beides ist möglich. Vgl. Christian Meyer: Die Angst bewältigen. Aus dem Ego aufwachen - Durch das Tor des Fühlens zu innerer Freiheit

Acht Stufen zu einer unternehmerischen Gesundung:

1. Tödliche Fehlentscheidungen werden oft knapp vor der Insolvenz gefällt. Daher die Zügel fest spannen! (Knappe Frist 60T § 69 Abs 2 IO, bei Covid-19 auf 120 Tage verlängert)
2. Bei Eigentümerunternehmern ist die intellektuelle Redlichkeit und Motive für die Sanierung zu klären
3. Anamnese, speziell freies Vermögen für Sanierungsstrategie orten
4. Entschuldungsbedarf und Entschuldungsweg ausloten
5. Liquiditätsbedarf nach der Entschuldung vorrangig klären
6. Führungsverhalten und Management, Transparenz und Aufgabenbündelung in Arbeitsgruppen
7. Ertragssituation festigen, Mitbewerber und Marktstrategie, Teilbetriebsschließungen
8. Strafrechtsfrei die Sanierung finalisieren, Gläubigerinteressen (z.B. § 159 StGB etc), von Anbeginn beachten.

Die Planung läuft in der Sanierung vom Ziel rückwärts, die Ursachen und Bedingungen unerwünschter Resultate meiden!

Das "Problemfeld" mit erfahrenen Sanierer analysieren, um die komplexe Situation zu durchleuchten und moderate Regelungen zu finden.

PS: Die Dauer der Abschöpfung (§ 199 IO) wäre dringend von derzeit 5 Jahre auf drei Jahre zu reduzieren, anzupassen dem Europaniveau entsprechend, sonst wird ein "Insolvenztourismus" erwartet.
Das Insolvenzrecht für natürliche Personen erscheint in der Schweiz ausgereifter als im übrigen deutschsprachigem Raum.

 

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